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Content-Marketing

Keine billige Werbung, sondern Content mit Mehrwert bieten

Früher war Werbung noch relativ einfach. Wollte man ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Mann oder die Frau bringen, reichte es meist die Vorzüge hervorzuheben. Selbst mittelprächtige Produkte verkauften sich oft wie von selbst. Die Zeiten haben sich allerdings geändert und mit ihnen die Konsumentinnen und Konsumenten sowie die Märkte und die gesamte Werbewelt.

Heute muss man Begehrlichkeiten wecken. Die Konsumenten sind vielfach überfordert und wissen oft nicht was sie „brauchen“ könnten. Deshalb arbeiten wir im Content-Marketing intensiv daran Wünsche zu erzeugen, die davor noch gar nicht vorhanden waren. Mit gutem Content machen wir dabei auf uns aufmerksam. Deshalb sagen wir: Keine Werbung, sondern Content.

Content ist weniger aufdringlich

Werbung ist explodiert. Mit den Massenmedien, den gleichzeitigen Änderungen der Produktionsbedingungen und des Vertriebs und einem stetig wachsenden Produktangebot in nahezu allen Bereichen, wurde auch die Werbung industrialisiert. Konnten unsere Großeltern noch ausreichend werbefreien Raum genießen, ist das heute fast nicht mehr möglich. Durch die Digitalisierung verfolgt uns die bunte Werbewelt bis in die intimsten Lebensbereiche. Die meisten von uns haben sich daran schon gewöhnt. Guter Content ist bei weitem nicht so aufdringlich. Genau das ist der Punkt!

Gewöhnung an Gewöhnliches

Wir Menschen sind wahre Meister darin, uns an neue Gegebenheiten anzupassen. Auch die Coronakrise hat uns wieder einmal gezeigt, wie schnell wir in der Lage sind, uns auch an widrige Umstände anzupassen. Wäre ein Mensch mit Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit vor einiger Zeit noch aufgefallen wie ein bunter Hund, setzen wir die Maske im Jahr 2020 selber so selbstverständlich auf wie unsere Brillen oder Wintermützen. Wir schenken dem Gewöhnlichen gewöhnlicherweise keine Aufmerksamkeit mehr. Bei der Werbung ist es genauso.

Content hat Mehrwert, Werbung nervt

Bereits der morgendliche Blick auf unsere ständigen Begleiter, unsere Smartphones, wird zu einem Kampf um unsere Aufmerksamkeit. Die Newsfeeds und Pinnwände unserer sozialen Netzwerke sind voller Marketingtricks und wir bekommen sogar Werbebotschaften direkt auf unsere Handys geschickt. Im Radio folgen Werbeblocks auf geschickt positionierte Produktplatzierungen und die Plakate und beweglichen Werbeflächen am Straßenrand fallen uns schon gar nicht mehr auf. Von morgens bis abends wollen Unternehmen nichts Geringeres, als gefinkelte Botschaften in unsere Gehirnwindungen zu pflanzen. Tatsächlich gelingt ihnen das immer seltener.

Marketing neu gedacht

Seien wir uns ehrlich. Heute reicht es schon längst nicht mehr zu sagen: „Wir sind hier und unsere Produkte sind weltklasse!“ Das Angebot in den Geschäften und Onlineshops ist unüberschaubar. Durch die Digitalisierung zunehmend gloablisierter Märkte, haben wir Zugriff auf Produkte aus den entlegensten Gebieten dieser Welt. Wie kann eine Marke oder ein Dienstleister da noch auf sich aufmerksam machen? Werbung ist schon lange nicht mehr jenes Wundermittel, das uns die Werbeprofis noch vor einigen Jahren verprochen haben. Selbst die boomende Onlinewerbung hat das meiste ihrer Strahlkraft bereits eingebüßt. Das aktuelle Zauberwort heißt Content mit Mehrwert. Der Zauberspruch: Keine Werbung, sondern Content.

Keine Werbung sondern Content

Unternehmen wollen Kunden gewinnen. Klar doch. Wenn klassische Werbung aber nicht mehr zieht, müssen andere Geschütze aufgefahren werden. Geschütze, die uns leider dazu zwingen etwas umsonst anzubieten: Mindestens unsere professionelle Erfahrung. Immer mehr Firmen und Dienstleister springen auf diesen Zug auf. Man sollte sich beeilen, bevor er abgefahren ist. Ein klassisches Beispiel für Mehrwert müssen Sie gar nicht lange suchen. Sie lesen es gerade.

Ein Blog, in dem Geschäftsleute, Journalisten oder Influencer ihr Wissen öffentlich und gratis zur Verfügung stellen, ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten aufzufallen. Manche produzieren Podcasts, andere drehen Vlogs oder verschenken eBooks. Große Unternehmen haben nicht selten eine ganze Medienabteilung, die nichts anderes tut, als wertvollen Content für Kunden und solche, die es werden wollen (sollen), zu produzieren. Unser Hauptaugenmerk sollte auf „wertvoll“ liegen!

Was ist wertvoller Content?

Beginnen wir damit zu definieren, was wertvoller Content nicht ist: Billige Werbung. Er ist auch kein Eigenlob, kein Promotiongag, kein Clickbait und sicher kein aktuelles Verkaufsangebot. Wertvoller Content ein Geschenk an Menschen, die manchmal noch nicht einmal wissen, was sie eigentlich suchen. Schaffen es ihre Inhalte zu begeistern, haben sie vielleicht einen neuen Fan gewonnen. Und manchmal sogar einen überzeugten Kunden. Wichtig dabei ist herauszufinden, welcher Content zu Ihnen passt und ob Sie es schaffen genug Zeit freizuschaufeln und in die Produktion von Mehrwert zu stecken. Wir haben es bereits angedeutet: Wertvoller Content ist ein Geschenk an alle die es haben wollen. Wir verlangen keine Gegenleistung dafür. Machen keinerlei Druck und stellen sogar ziemlich viel Ressourcen dafür zur Verfügung. Dennoch zählt die Contentproduktion zu den eigennützigsten Strategien, die ein Unternehmen heutzutage fahren kann.

Wieso das so ist, erfahren Sie in unserem nächsten Blog. Viel Erfolg und bis zum nächsten Mal, Eure Two Dudes Mäx und Max

Hier geben wir noch einige Beispiele für: Keine Werbung, sondern Content

Hornbach

https://www.hornbach.at/

Hornbach traut sich was. Die Hornbach Baumarkt AG zählt zu den größten Betreibern von Bau- und Gartenmärkten in Europa. Sie ist eine Tochtergesellschaft der ebenfalls börsennotierten Hornbach Holding AG & Co. KGaA. Sitz der Hornbach Baumarkt AG ist Bornheim. Das Unternehmen ist für seine mutigen Werbekampagnen bekannt und konnte sich damit soetwas wie eine Vorreiterrolle erkämpfen. Auf der Website findet man neben allerhand Produkten in erster Linie einen Projektratgeber und viele Tipps, die zur jeweiligen Jahreszeit passen.

Maggi

https://www.maggi.at/

Maggi ist ein Schweizer Unternehmen der Lebensmittelindustrie, das inzwischen zu Nestlé gehört. Es ist vor allem für Instantsuppen, Suppenwürfel und Fertiggerichte bekannt. Die bekannte Suppenwürze in den markanten Fläschchen kennt wohl jeder.

Auf der Website von Maggi geht es vordergründig nicht um den Verkauf von Maggi-Produkten. Im Vordergrund steht hier der Mehrwert: Man kann zwischen unszähligen Rezepten wählen. Es gibt immer ein Rezept der Monats und einen Kochratgeber. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und ist voller Tipps für das nächste Single oder Familienessen.

Hootsuite

https://www.hootsuite.com/

Hootsuite ist ein Tool zur Organisation von Social-Media-Kanälen. Mit Hootsuite lassen sich mehrere Accounts verbinden, um soziale Netzwerke effizienter nutzen zu können. In diesem Sinne lässt sich z. B. die Veröffentlichung der Posts plattform übergreifend planen und steuern. Außerdem stehen  nützliche Analysetools zur Verfügung. Hootsuite hat bewiesen, dass es bei Content nicht immer nur um Wissenvermittlung geht. Mit ihrem großartigen Video A Game of Social Thrones haben sie den Nerv der Zeit getroffen und einen Highlight der Popkultur persifliert. Großartig umgesetzt und nicht nur für George R.R. Martin Fans. Content kann auch unterhaltend sein.

Das Game of Social Thrones von Hootsuite ist genial produzierter Content.

Hier geht’s zu unserem allerersten Blogbeitrag:

http://2dudes.online/2020/11/05/wir-grunden-eine-agentur/

Hier komme Sie zu unseren Angeboten:

Buchtipps:

Der Content-Klassiker ist ein Must Red für Content ErstellerInnen

Miriam Löffler, Irene Michl: Think Content! Content Strategie, Content fürs Marketing, Content Produktion. Bonn: Rheinwerk Verlag, 2019. ISBN: 978-3836241526

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